K√ľnstlerbund Stuttgart


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14. Oktober bis 10. November 2018 im Kunstgebäude

"Künstlerbund goes America! THE WAY WE SEE IT"

Entdecken Sie Stuttgarts regionale US-amerikanische Künstlerwelt, wenn diesen Herbst der Künstlerbund Stuttgart unter dem Motto „Künstlerbund Goes America! - The Way We See it“ sowohl fotografische als auch gemalte Werke von einer Reihe lokal ansässiger US-Amerikanerinnen und US-Amerikaner ausstellt. Zu sehen sind eindrucksvolle Fotografien und inspirierende Gemälde von: Jim Martin, James Palik, Charles Urban, Brian Cann, Alison Fullerton, Tonia Hernandez, Allison Soltis, Uka Meissner-deRuiz, Ron Joslin und Gabriele Glang. Kommen Sie vorbei und erleben Sie den American Spirit!

Englisch
Discover Stuttgart’s local American art scene in the fall with Stuttgarter Künstlerbund’s exhibition “Künstlerbund Goes America!”. Photographs as well as painted works of local American artists can be seen during the exhibition. Among the artists exhibiting their remarkable photographs and inspiring paintings are:  Brian Cann, Alison Fullerton, Gabriele Glang, Tonia Hernandez, Ron Joslin, Jim Martin, Uka Meissner-deRuiz, James Palik, Allison Soltis, Charles C. Urban. Drop by and experience the unique American spirit!

Vernissage am Mittwoch, den 17. Oktober 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2


 

16. September bis 13. Oktober 2018 im Kunstgebäude

"Passion"

Schaut man Natalia Simonenkos Bilder an, fühlt man sich an die Malerei des 17. bis 19. Jahrhunderts erinnert: Landschaften, Porträts, Ballerinen, Blumen, Architektur. Einfach schön. Schaut man jedoch genauer hin, stimmt das nicht. Da mischen sich abstrakte Elemente des Impressionismus in die klassisch anmutenden Bilder. Auch die Themen - wie z.B. ein weiblicher Centauer - passen da nicht ganz. Natalia Simonenkos Stil ist unverwechselbar: In St. Petersburg geboren, Studium der grafischen Kunst und der Malerei an der dortigen renommierten Kunstakademie, entwickelt sie eine rauschhafte Sinnlichkeit in ihren Werken, ein Fest der Farben und malerischen Opulenz, die eine intensive Warmherzigkeit ausstrahlen. Beeinflusst von der Licht- und Luftmalerei des Impressionismus bekennt sie sich doch - allen Moden zum Trotz - zum Realismus, schwankt zwischen Abstraktion und Detailtreue und schafft in ihren Bildern eine intensive Atmosphäre, die etwas Mystisches ausstrahlt. Ihr Handwerk und die Mittel beherscht Natalia Simonenko so meisterhaft, dass sie sich ganz und gar auf ihr Empfinden konzentrieren kann. So entstehen Arbeiten, die Geschichten erzählen und zum Träumen und Nachdenken verführen.

Schon in der Kindheit faszinierte Aurélie Staiger die Dynamik von Vulkanen. Auch in ihrer Kunst hat sie Vulkane, Tremorsignale und echtes Gestein vom Stromboli, Ätna oder Vesuv zum Gegenstand ihrer Malerei gemacht. Vulkanmalerei nennt sie ihre Technik und schafft Arbeiten, die sehr farbenprächtig sind, zufällig und fließend erscheinen. Eine vage Grundidee bilden die aufgebrachten Farben - Acryl und Aquarell - und die Platzierung des Gesteins oder Vulkansandes. Entwickelt wird das Bild durch den danach einsetzenden, zufälligen Prozess, bei dem sie sich vom Material, vom Fließen der Farbe und von den Symbiosen, die die einzelnen Elemente miteinander eingehen, inspirieren und leiten lässt. Zufällig und doch bewusst entstehen Lavaströme, Aschewolken oder unterirdische Magmaseen. Durch mehrere Farbschichten und den Einsatz des außergewöhnlichen Materials ergibt sich eine reliefhafte, verkrustete Oberfläche, die sich vor dem Betrachter zum dargestellten Motiv selbst verwandelt.

Vernissage am Mittwoch, den 19. September 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2


 

19. August bis 15. September 2018 im Kunstgebäude

"Abstrakte Malerei"

Der Stuttgarter Künstlerbund e.V. bietet mit der alljährlichen Sommertrilogie die Möglichkeit, das breite Spektrum der Künstler und Künstlerinnen in drei Gemeinschaftsausstellungen kennenzulernen. Der diesjährige dritte Teil der Trilogie zeigt ganz aktuelle Arbeiten von 7 Künstlerinnen, die zur Gruppe der Abstrakten und Gegenstandslosen gehören. Bei dieser Ausstellung sind zum einen langjährige Mitglieder vertreten, die neue Entwicklungen ihres künstlerischen Schaffens zeigen, aber auch ganz neue Mitglieder des Künstlerbundes, die sich mit ihren Werken vorstellen.
Karin Lämmle - Anne Münzel - Brigitte Pidde - Monika Roth - Tanja Selten - Isa Tillmann - Barbara Wieland

Vernissage am Mittwoch, den 22. August 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2


 

 

22. Juli bis 18. August 2018 im Kunstgebäude

"Fotografie"

Der Stuttgarter Künstlerbund e.V. bietet mit der alljährlichen Sommertrilogie die Möglichkeit, das breite Spektrum der Künstler und Künstlerinnen in drei Gemeinschaftsausstellungen kennenzulernen. Der diesjährige zweite Teil der Trilogie zeigt ganz aktuelle Arbeiten von 5 Künstlerinnen und Künstlern, die zur Gruppe der Fotografen und Fotokünstler gehören. Die diesjährigen Arbeiten sind teilweise digital bearbeitet, inszeniert, durch besondere Techniken oder auch durch extravagante Umstände entstanden.
Richard Böhmer - Marc Haakert - Bernd Mückenhaupt - Gudrun Renner - Albert Schmider

Vernissage am Mittwoch, den 25. Juli 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2


 

24. Juni bis 21. Juli 2018 im Kunstgebäude

"Realistische Malerei"

Der Stuttgarter Künstlerbund e.V. bietet mit der alljährlichen Sommertrilogie die Möglichkeit, das breite Spektrum der Künstler und Künstlerinnen in drei Gemeinschaftsausstellungen kennenzulernen. Der diesjährige erste Teil der Trilogie zeigt ganz aktuelle Arbeiten von 8 Künstlerinnen und Künstlern, die zur Gruppe der Realisten und Symbolisten gehören - darunter auch ganz neue Mitglieder des Künstlerbundes:
Karin Allmendinger - Lilian Amann - Sabine Fleischmann- Karin Mozbeichel - Werner Rosch - Adelheid Schneider - Verena Unterberger - Matthias Wunsch

Vernissage am Mittwoch, den 27. Juni 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

27. Mai bis 23. Juni 2018 im Kunstgebäude

"Kunst aus der Akademie"

Carmen Bemmerer, Beate Herdtle, Tim Lechler, Seulmina Lee, Mona Mousavitabar und Vivien Ruxton sind 6 Studentinnen und Studenten, die an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Freie Kunst studieren und für eine Ausstellung in den Räumen des Künstlerbundes bei der jährlichen Rundgangsausstellung in der Akademie ausgewählt wurden. Die gezeigten Arbeiten spiegeln einen eindrucksvollen Querschnitt des vielfältigen Schaffens der jungen Künstlerpersönlichkeiten. Sie probieren sich aus. Sie spielen mit allen Möglichkeiten und haben teilweise doch auch schon ihren "roten Faden" gefunden. Sie negieren Grenzen und suchen nach neuen Kombinationen, greifen aber auch auf Altbewährtes zurück. Dabei werden verschiedensteTechniken, wie das klassische Zeichnen, das Aquarell, das Malen mit Acryl, Ölfarbe oder Eitempera, das Ausloten der Möglichkeiten der Monotypie, oder auch die Verbindung von Malerei, Grafik, Bildhauerei und Videokunst angewandt und neu interpretiert. Vor allem setzen sich diese 6 Künstler mit alltäglichen Dingen, mit der Natur, mit Gegenwart und Vergangenheit und mit der Reflexion unserer Wahrnehmung auseinander. Im Vordergrund steht, diese Themen philosophisch zu hinterfragen, sie künstlerisch zu interpretieren und den Betrachter zu einer Auseinandersetzung damit zu bewegen.

Vernissage am Mittwoch, den 30. Mai 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2
 


 

22. April bis 26. Mai 2018 im Kunstgebäude

"antique images"

John Fowler ist gebürtiger Engländer und studierte in Neuseeland moderne Sprachen und Literatur. Begleitend zu seiner Dozententätigkeit an verschiedenen Universitäten in Neuseeland und später auch in London, Monza, Tokyo, Athen und Rom, erlernte er die Ölmalerei. Seit 1952 beschäftigt er sich mit Mythologie und verarbeitet literarische Texte in seinen Bildern. 1988 kam er nach Deutschland und war Lehrbeauftragter für Neuere Englische Literatur an der Universität Stuttgart und am Anglo-German-Institute.
So, wie er im wahren Leben durch die Welt reiste, reist er mit seinen Bildern durch die Antike oder gibt Sagengestalten und Figuren der Weltliteratur ein Gesicht. Geschichten von und um Orpheus, Ares, Bacchus, Europa, auch der Nibelungen und Tannhäuser oder inspiriert von Goethes "Faust" prägen seine Bilder. Er setzt sie ganz modern in unsere Welt und in die heutige Bildsprache, spielt mit witzigen Details und Mustern. Seine Arbeiten sind genauestens geplant und durchkomponiert. Grundlage bilden sehr häufig mehrere Farbschichten, auch Acryl unter der Ölmalerei, die den Arbeiten eine ganz eigene Leuchtkraft verleihen. Dabei bedient er sich einer auf einem Zahlenwerk basierenden Farbpalette, die er selbst zusammengestellt hat und nach welcher er präzise die Farbnuanchen auswählen kann, die tonangebend sind für das jeweilige Werk. Oft gehen den Bildern jahrelange Skizzen und Studien voraus, in denen die Bildinhalte zueinander in Beziehung gesetzt werden, um die optimale Aussage zu erzielen. Ähnlich wie in der Musik strukturiert er seine Bilder duch Reihungen und Wiederholungen in minimal veränderter Form. Dadurch "bereingt" er Chaos, nivelliert unterschiedliche Größendimensionen und schafft so ein für den Betrachter stimmiges Gesamtkunstwerk. Seine Malweise ist ebenso beeinflusst durch Elemente der polynesischen und afrikanischen Kunst, wie duch die Tradition der Karikatur Englands und Frankreichs, sowie der Künstler des 19. Jahrhunderts, wie Degas oder Toulouse-Lautrec, die im Wesentlichen Zeichner waren. Manche seiner Werke benötigen mehrere Jahre, bis sie seinen Vorstellungen genügen.

Vernissage am Mittwoch, den 25. April 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2


 

18. März bis 21. April 2018 im Kunstgebäude

"Über (das) Leben"

Kreativität, Ästhetik, Bewegung und Natur pur begeistern Matthias Flügel. Der Alpinsportler und Fotograf aus Leidenschaft entdeckt und gestaltet natürlich Schönes. Sein Wissen teilt er gerne, so wie er das viele Jahre als Mountainbike-Trainer oder Alpinklettertrainer in der Alpenregion erlebt. Zusammen mit Dr. Inge Rötlich gestalten beide Multivisionsshows, z. B. über den Himalaya oder die Alpen. "Mit Licht zu malen“ packt ihn. Dabei reizt es ihn besonders, dort zu fotografieren, wo andere nicht hinkommen.
Dr. Inge Rötlich steht für Freiheit und Abenteuer. Sie ist reisebegeisterte Fotografin und 2. Vorstand des Stuttgarter Künstlerbundes. Es sind Landschaften, Natur und Berge, die Dr. Inge Rötlich magisch anziehen. Reisen schafft Weite. Fremde Länder beflügeln. Und Fotografieren wirkt nach: Begegnungen mit Menschen, die sanftmütig lächeln, obwohl sie nur wenig besitzen.

Über das Leben. Der Ausstellungstitel ist Programm: Jürgen Heidingsfelder ist Mitte 50, als ein schwerer Motorradunfall sein Leben verändert. An den Bordstein und aus dem Leben geschleudert. Genick gebrochen, Atmung kaputt. Monatelang schrammt er am Tod entlang und kämpft sich zurück. Fortan vom Hals abwärts gelähmt findet er ins Leben zurück. Auf fremde Hilfe in allem angewiesen, fühlt er sich irgendwann so frei wie noch nie in seinem Leben. Er stellt fest: Auch wenn Dein Leben in Trümmern liegt – es gibt immer einen Weg. "Ich bin doch nicht krank, ich kann nur nicht laufen", sagt er. "Ich bin drei Jahrzehnte dem Wind hinterhergefahren. Surfen habe ich geliebt. Immer am Gardasee unterwegs. Heute würde ich mehr nach links und rechts schauen. Einfach stehen bleiben, wo es schön ist, und nicht immer Terminen hinterher hetzen. Ich habe doch so ein Glück, dass ich noch lebe!". Jürgen steht über dem Leben.

Leben und Überleben liegen in Indien und auch in Nepal täglich nah beieinander. Der Kampf ums Überleben ist allgegenwärtig. Aber die Geschichten über das Leben prägen die Welt. Schönheit und Häßlichkeit, Leben und Tod und Überleben sind miteinander verschlungen. Jodhpur, wegen der Farbe seiner Häuser auch die blaue Stadt genannt, verbindet diese Gegensätze, wie auch andere Städte in Indien und Nepal. Die lebensfrohe Farbenpracht der Häuser zieht einen in Jodhpur sofort in den Bann. Daneben das Müll- und Hygieneproblem, die Bettler in den Straßen, welche diese Welt ebenfalls kennzeichnen und den Kampf ums Überleben.
Leben, Überleben und Sterben gehören hier untrennbar zusammen. Der Kreislauf des Lebens. Essen, Trinken, ein Bett, ein Dach  über dem Kopf. Darauf reduziert sich der Tag. König ist, wer ein Fahrrad hat. Es geht nicht um das dritte Auto zu Hause oder sonstige Luxusartikel. Wichtig sind Familienzusammenhalt, gegenseitiger Respekt und Hilfsbereitschaft. Die Menschen betrachten das Leben als ein Geschenk.

Vernissage am Mittwoch, den 28. Februar 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

 


 

25. Februar bis 17. März 2018 im Kunstgebäude

"Respect All - Fear None"

Martina Wörz hat ihre Passion gefunden und zu ihrem Beruf gemacht. Sie ist mit Leib und Seele Fotografin - unterwegs in der ganzen Welt. In ihrer Einzelausstellung
stehen sich Auszüge der Fotoserie „Weissblut“ sowie eine Auswahl ihrer Musikerporträts gegenüber. Bei der Fotoserie „Weissblut“ handelt es sich um ihre Diplomarbeit aus dem Jahr 2007, in der sie sich mit dem Thema Adoleszenz und Gender in der Modefotografie auseinandersetzt. Die Porträts der Musiker hingegen zeigen sowohl inszenierte als auch dokumentarische Fotografien aus der Hardcore-Punk- sowie HipHop-Szene von Wörz‘ Arbeit. Unter anderem zu sehen sind Machine Gun Kelly, Kontra K, Bausa, Parkway Drive oder auch Toby Morse, Sänger der Hardcore Band "H2O" und Josh James von „Stick To Your Guns“. In diesen Subkulturen ist Martina Wörz, die seit über zehn Jahren hauptberuflich fotografiert, zuhause. Dabei zeugen ihre Arbeiten von einer unglaublichen Nähe und Wahrheit. Man spürt ihre eigene Faszination und den Respekt, mit dem sie den Künstlern und dem Geschehen begegnet. „Sie versteht es wie kaum eine andere, die Energie festzuhalten, die sich in den Clubs über die schwitzende, tobende Menge entlädt“, schrieb Jula Reichard vom TätowierMagazin in einem Beitrag über die Ausstellung. Die Intimität und Authentizität des Augenblicks spielen dabei die zentrale Rolle. Das zeigt sich auch in ihren Portraits, deren Energie und Intensität des Moments nahezu greifbar sind. Im Zentrum ihrer Fotoarbeiten stehen die Themen Gender, Identität und Adoleszenz.
"Respect All - Fear None" ist eine Zeile aus dem Song "My Way" des amerikanischen Rappers NAS. Obwohl es Teil eines bekannten Songs ist, sei die Bedeutung doch eher verschwommen. „Respekt ist das Verständnis, die Empathie für die Situation einer Person und ihrer Erfahrungen im Leben“, so Wörz weiter. Es sei die Einstellung zu einer Person oder einer Sache, die zu einer positiven Akzeptanz der Qualitäten des Gegenübers führt. Bei Angst hingegen fühle man sich von der Erfahrung des Gegenübers eingeschüchtert oder einer Situation nicht gewachsen.

Vernissage am Mittwoch, den 28. Februar 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2
 


 

7. Januar bis 24. Februar 2018 im Kunstgebäude

"Streifzüge durch Stadt und Land"
Peter Geisselmeier ist ein kreativer, unruhiger Geist, ein Andersdenker und Vielmacher - ständig unterwegs, wachsam und beobachtend sieht der studierte Architekt immer das Besondere, Unperfekte, Chaotische und ganz häufig das Komische und Verbeulte in Alltagssituationen, im täglichen Einerlei, das uns umgibt. Die Kunst - in erster Linie Malerei, aber auch Fotografie, ist bei ihm vorrangig Meditation, Zur-Ruhe-Kommen, Erlebtes filtern, den Geist beruhigen und gesund erhalten und sie beschert ihm eine zeitlose Zufriedenheit. Wenn sich Peter Geisselmeier in sein Atelier zurückzieht, flüchtet er förmlich aus der realen Welt und setzt sich mit ihr in einer Weise auseinander, die alles andere als ernst ist. Und so will er seine Kunst auch verstanden wissen: Sie soll in erster Linie einfach nur Spaß machen und auch Hobby bleiben. Sie soll die Menschen zum Lächeln bringen, vielleicht ein wenig die eigenen Unzulänglichkeiten aufs Korn nehmen und unseren getakteten Alltag entschärfen. Am liebsten beschäftigt er sich mit Städten, mit Architektur, karikiert Menschen oder auch "Viecher", wie er sie nennt. Eine große Leidenschaft sind alte Autos und die Jazzmusik, die ebenfalls Thema seiner Bilder sind, die in ihrer Art sehr an Comics erinnern. Kommt er dann aus seinem Atelier, ist er aufgeräumt und entspannt und hat sich - immer mit einem Augenzwinkern zu verstehen - den Stress einfach weggemalt.
Marco Stifel ist Naturwissenschaftler und beschäftigte sich jahrelang mit Fraktalen: die sich immer wieder brechenden geometrischen Muster der Natur. Dabei unterscheidet er zwischen den natürlichen und den vom Menschen geschaffenen Strukturen. Begegnen wir Fraktalen in der Natur z.B. in den Verästelungen eines Flussdeltas oder im Wachstum eines Baumes, so schaffen Menschen besonders in städtebaulicher Architektur Fraktale durch wiederkehrende und leicht abgewandelte Aneinanderreihungen. Durch die Verbindung von Fotografie und Malerei schafft Marco Stifel Collagen, bei denen er bewusst die Grenzen zwischen Schön und Hässlich verwischt und Gebäude und deren Fassaden in neuer Zusammenstellung präsentiert. Da geraten einzigartige, futuristische Konstruktionen neben die morbide Schönheit des Verfalls, chaotische Baustellen stehen im Gegensatz zu fein säuberlichem Reihenhausambiente. Durch die Malerei lenkt er den Blick des Betrachters, lässt ihn neu sehen und gibt Hinweise, im sonstigen Einerlei Besonderheiten zu entdecken. Die zusammen gewürfelten Gebäude und Fassaden folgen einer inneren Ordnung und ähneln Inseln in malerisch unbestimmter Natur. Oft dicht bebaut sind sie überragend und dominant - ein anderes Mal klein und verloren im Universum mit viel Luft zum Atmen. Marco Stifel definiert den Lebensraum neu und schafft einen eigenen Rhythmus zwischen Mensch und Natur.

Vernissage am Mittwoch, den 10. Januar 2018, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2

   


26. November 2017 bis 6. Januar 2018 im Kunstgebäude

"REAL trifft abstrakt"
Olga Beckmann ist Künstlerin durch und durch. Schon sehr früh erhielt sie eine kontinuierliche künstlerische Ausbildung. Dennoch begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Moskauer Universität und beendete dieses in Deutschland. Doch die Leidenschaft für die Kunst ist so stark, dass sie danach noch ein Kunststudium an der Freien Kunstschule Stuttgart absolvierte. Ihre handwerklichen Fertigkeiten sind sehr vielfältig ausgeprägt - sie arbeitet in Öl, Acryl, Aquarell, macht Radierungen und zeichnet. Beeinflusst durch den bedeutenden Künstler Giorgio Morandi entdeckte sie die Faszination des Stilllebens und widmet sich seither mit Hingabe diesem Genre. Ihre Arbeiten auf diesem Gebiet sind beachtenswert, denn sie erforscht mit Akribie das Geheimnis ihres großen Vorbildes, findet aber dennoch zu einer eigenen Bildsprache. Die zurückhaltende Farbigkeit, die Anordnung der Gegenstände und die Spannung, in die sie miteneinander treten, erzählen Geschichten und erzeugen eine geheimnisvolle Stimmung, die den Betrachter regelrecht in ihren Bann zieht.
Helga Menger findet ihre Themen in erster Linie in der Natur. Landschaftliche Eindrücke, Blüten im Großen und im Kleinen oder einfach Stimmungen, die durch Wetter, Jahreslauf und eigene Befindlichkeit beeinflusst sind, regen Ihre Phantasie und ihr bildnerisches Mitteilungsbedürfnis an. Ihre Bilder sind kraftvoll, energiegeladen und intensiv und fordern den Betrachter heraus. Öffnet man sich ihnen, wird man durch ihre Vielfalt und feine Empfindsamkeit belohnt: Ist das intensive Rot die Nahaufnahme einer Blüte oder ein ganzer Strauß aus der Ferne, ein loderndes Höllenfeuer oder doch das erotische Spitzennegligé zur Nacht? Helga Menger findet alle Formen, Linien, Strukturen und Flächen, die sie verarbeitet, in ihrer Umgebung, nimmt diese Eindrücke auf, demontiert sie und bringt sie durch den Filter ihrer Gefühlswelt neu geordnet auf die Leinwand. Durch diese Abstraktion schafft sie das Besondere im Allgemeinen und lässt dem Betrachter viel Raum für eigene Interpretationen.

Vernissage am Mittwoch, den 29. November 2017, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2
 



15. Oktober bis 25. November 2017 im Kunstgebäude

"rauschen"
Sarah Huber hat die Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart erfolgreich absolviert und bei ihren zahlreichen Ausstellungen schon mehrere Preise gewonnen. In Ihrer Kunst arbeitet sie mit Techniken, die vorrangig durch Zweifarbgkeit bestimmt werden. Dabei ist sie sehr vielseitig und findet zielsicher ihre eigene Linie - egal, welche Technik sie benutzt: So zum Beispiel Linolschnitt, Holzschnitt, Zeichnungen, Scherenschnitt oder auch Arbeiten mit Stahlblech. Auch schreibt sie Texte und beschäftigt sich mit Videokunst. Die sehr alten Drucktechniken interpretiert sie mit neuem Zeitgeist und unvoreingenommen. Ihre Scherenschnitte haben monumentale Ausmaße und dienen als Kust am Bau. Bilder entstehen, die unter die Haut gehen, auch mit einem Augenzwinkern zu verstehen sind oder die uns unsere eigenen Grenzen aufzeigen. Ihre Werke sind durch die Gestaltung in Schwarz-Weiß besonders eindringlich. Keine Farbe, die ablenkt vom eigentlichen Wollen der Künstlerin, fordern sie, dass man sich auf sie einlässt und tiefer eindringt.
Lesia Melnik zieht ihre Inspiration vor allen Dingen aus der Natur mit all ihren Facetten: Ob märchenhaft verspielt, geheimnisvoll, gedankenversunken, belebt, wild und frisch oder unberührt, still und zurückgezogen. Es kann ein einzelnes Detail eines Blattes, das Muster eines Steines sein oder auch das große Ganze, die umgebende Landschaft, die sie zu einem Bildthema bewegt, aber relistisch sind ihre Darstellungen nie. In ihren Werken spürt man eher ein Einssein mit der umgebenden Welt, ein Verschmelzen von Mensch und Natur - egal, ob Pflanze oder Tier. Dadurch schafft sie fantasiegeladene Bilder, die eine Geschichte beginnen - man schwelgt in Farben und gefälligen Formen, ist der beruhigenden oder stimulierenden Wirkung ergeben und kann beim Betrachten einfach träumen, still werden und wie durch einen Nebel seine eigenen Gedanken weiterspinnen.

Vernissage am Mittwoch, den 18. Oktober 2017, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2
 



27. August bis 14. Oktober 2017 im Kunstgebäude

"Augenblicke"
Jana Schlosshauer ist gebürtige Tschechin und lebt seit 1990 in Deutschland. Seit frühester Kindheit verspürt sie eine Art Zwang zu Malen. Dabei entspannt sie sich, ordnet ihre Welt, stellt dar, was sie bewegt und was ihr wichtig ist und erlangt so ihren inneren Seelenfrieden. Das ist bis heute so geblieben. Malen, achtsam sein, gelassen bleiben - ein Schatz in turbulenten Zeiten. Bereits in Kindertagen hat sie eine Kunstschule absolviert, sich später, neben Studium und Beruf, ebenso malerisch und zeichnerisch weitergebildet, Techniken erlernt, Kurse besucht. Dabei hat sie sicher ihren Stil gefunden, der sehr fantasiereich ist und in Farben schwelgt. Jana Schlosshauer beschäftigt sich hauptsächlich mit der Darstellung von Menschen - dabei vornehmlich Frauen und Kinder - aber auch mit Landschaften, Architektur und Tieren, wie z.B. Pferden und Katzen, und bewegt sich dabei zwischen Realismus, Impressionismus und abstrakter Kunst. Ihre Bilder sind wie aus Märchen entlehnt und sind eine kleine Auszeit zum Träumen.
Irina Wolff stammt aus Klaipeda in Litauen. Schon früh absolviert sie eine Fachschule für Kunst mit Diplomabschluss in Russland und lässt auch in ihrer weiteren beruflichen Entwicklung keinen Zweifel an ihrer Begabung und allumfassenden Bildung im künstlerischen Schaffen. Heute lebt und arbeitet sie in Stuttgart und ist als Dozentin an verschiedenen Kunstschulen im Umkreis tätig, wo sie ihr Können weitergibt. Ihr Thema in der Kunst ist unsere Welt, unsere moderne Gesellschaft. Dabei im Vordergrund natürlich der Mensch mit all seinen Träumen, Unzulänglichkeiten, mit seinen Ängsten und Auseinandersetzungen. Wichtig ist ihr dabei vor allem, dem Betrachter genügend Spielraum für die eigene Interpretation zu lassen: Wo findet er sich wieder? Was bewegt sein Innerstes beim Entdecken des Bildes? Hilft es ihm, sich selbst zu erkennen? Irina Wolff malt hauptsächlich in Öl auf Leinwand. In dieser Ausstellung zeigt sie ausschließlich Porträts und Halbporträts - verträumte, verhüllte, auch witzige, skurrile und herausfordernde, die zum Nachdenken zwingen.

Vernissage am Mittwoch, den 30. August 2017, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2
 



25. Juni bis 22. Juli 2017 im Kunstgebäude

"Realisten"
Der Stuttgarter Künstlerbund e.V. bietet mit der alljährlichen Sommertrilogie die Möglichkeit, das breite Spektrum der Künstler und Künstlerinnen in drei Gemeinschaftsausstellungen
kennenzulernen. Der diesjährige dritte Teil der Trilogie zeigt ganz aktuelle Arbeiten von 8 Künstlerinnen und Künstlern, die zur Gruppe der Realisten und Symbolisten gehören:

Karin Allmendinger - Ulrich Kettner - Michael Krähmer - Alexander Makarenko - Karin Mozbeichel - Natalja Simonenko - Verena Unterberger - Haylor Vogt

Vernissage am Mittwoch, den 23. Juli 2017, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2
 



25. Juni bis 22. Juli 2017 im Kunstgebäude

"abstrakt"
Der Stuttgarter Künstlerbund e.V. bietet mit der alljährlichen Sommertrilogie die Möglichkeit, das breite Spektrum der Künstler und Künstlerinnen in drei Gemeinschaftsausstellungen
kennenzulernen. Der diesjährige zweite Teil der Trilogie zeigt ganz aktuelle Arbeiten von 9 Künstlerinnen und Künstlern, die sich dem Abstrakten und Gegenstandslosen verschrieben haben:

Claudia Böhm - Antonia Haug - Karin Lämmle - Erika Molfenter - Brigitte Pidde - Artur Piestricow - Renata Schepmann - Aurélie Staiger - Barbara Wieland

Vernissage am Mittwoch, den 28. Juni 2017, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2
 



28. Mai bis 24. Juni 2017 im Kunstgebäude

"Foto-Grafie"
Der Stuttgarter Künstlerbund e.V. bietet mit der alljährlichen Sommertrilogie die Möglichkeit, das breite Spektrum der Künstler und Künstlerinnen in drei Gemeinschaftsausstellungen
kennenzulernen. Der diesjährige erste Teil der Trilogie zeigt ganz aktuelle Arbeiten der Fotografen: 7
Künstlerinnen und Künstler des Genres "Fotografen und Fotokünstler" stellen im Rahmen dieser Gruppenausstellung ihre neuesten fotografischen Arbeiten aus.
Alexander Heinz - Mirko Pezold - Ingrid Pohl - Gudrun Renner - Albert Schmider - Silvia Stüven - Martina Wörz

Vernissage am Mittwoch, den 10. Mai 2017, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2
 



7. bis 27. Mai 2017 im Kunstgebäude

"Rückblende - fotografische Träume"
Richard Böhmer wird 70! Zeit, zurückzublicken. Zeit, das Leben zu feiern und damit auch das, was man erreicht hat und was einem wichtig ist, ins rechte Licht zu rücken. Richard Böhmer ist seit über 10 Jahren im Vorstand des Künstlerbundes Stuttgart aktiv. Was liegt da näher, als auch die künstlerische Laufbahn rückblickend zu betrachten? Die Ausstellung ist ein Resümee seines fotografischen Schaffens: Schon zu Schulzeiten beschäftigte er sich ausgiebig mit Fotografie, leitete das Schullabor und gab schon da sein Wissen gerne weiter. Diese Leidenschaft ließ ihn neben seiner beruflichen Entwicklung nie mehr los. Weiterbildungen in Workshops, Reisen in viele Länder und das Leiten eigener Kurse machen ihn zum Fachmann im Umgang mit der Kamera und im zielsicheren Finden beeindruckender Motive. Stets ist er auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen und danach, alltägliche Dinge so zu zeigen, wie man sie vorher nicht sah und dadurch eine künstlerische Ebene zu erreichen, die aus seinen Fotografien Bilder werden lässt. Bilder im künstlerischen Sinne. Denn alles, was er fotografiert, geht den Weg der Bearbeitung mit dem PC. Seine Motive sind mannigfaltig - aus Bäumen, Landschaften, Tieren, Blumen oder Architektur können Themenschwerpunkte entstehen. Aber besonders angetan haben es ihm Mohnblumen und die Menschen. Dabei setzt er nicht nur Schönheit in Szene, sondern verstärkt durch die digitale Bearbeitung die Aussage seines Werkes, dessen, was er den Menschen mitteilen will und schärft so den Blick des Betrachters im Alltag.

Vernissage am Mittwoch, den 10. Mai 2017, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2
 



28. April bis 3. November 2017

"Reife Jahre"
Mit einer neuen Ausstellung setzen die Handwerkskammer und der Stuttgarter Künstlerbund e.V. den Zyklus "Handwerk. Kunstwerk. Lebenswerk." fort. Ab 28. April werden Werke von 27 Künstlern in der Bildungsakademie der Kammer in Stuttgart-Weilimdorf präsentiert.
Den Bezug zum Handwerk stellen 27 Kunstschaffende durch Werke her, in denen sie wichtige Weichenstellungen im Leben, wie etwa den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit, künstlerisch verarbeitet haben. Schon zum siebten Mal präsentiert der Stuttgarter Künstlerbund e.V. Werke von Fotografen, Malern, Bildhauern und Grafikern in der Bildungsakademie. Vom Realismus bis hin zu abstrakter Kunst, dreidimensionalen Werken und faszinierenden Fotografien werden gängige zeitgenössische künstlerische Ausdrucksformen zu sehen sein.
Die Ausstellung in der Bildungsakademie Handwerkskammer Region Stuttgart, Holderäckerstraße 37, Stuttgart Weilimdorf, ist vom 28. April bis 3. November 2017 montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Vernissage am Freitag, den 28. April 2017, 19.30 Uhr in der Bildungsakademie - Handwerkskammer Stuttgart, Holderäckerstraße 37, 70499 Stuttgart
 



9. April bis 6. Mai 2017 im Kunstgebäude

"Rätselhafte Realitäten"
Kristin Hachenberg ist gebürtige Berlinerin, hat Architektur studiert und berufsbegleitend schon früh mit dem Fotografieren begonnen, auch gezeichnet und Gedichte geschrieben. Seit 1990 vertiefte sie die künstlerische Fotografie. Das Unwesentliche, das eher Verborgene ist es, was Kristin Hachenberg fasziniert. Dabei lichtet sie spontan reale Situationen ab und vermeidet Inszenierungen. In spiegelnden Schaufensterscheiben oder durch ungewohnte Blickwinkel erschafft sie magische Momente, die das Gesehene in einen anderen Kontext setzen, mit Schatten und Transparenzen spielen. So entführt sie den Betrtachter in eine rätselhafte Atmosphäre und zwingt zum Nachdenken über Schein und Realität.
Ines Scheppach nennt ihre Werke gezeichnete Bilder, denn sie sind im Strich und Aussage so dicht, dass sie über den Begriff einer Zeichnung weit hinausgehen. Dennoch sind die oft wochenlangen Arbeiten auch Momentaufnahmen, Situationen aus dem ganz normalen Leben. Menschen, Tiere, Architektur, auch mythologische Wesen sind die Mittel, mit denen sie das ausdrückt, was sie berührt: Schönheit, Alter, Einsamkeit, Schmerz, Freude, Trauer, Lust ... all die Dinge, die einen Jeden tagtäglich begleiten und berühren. Ihre Arbeiten sind immer von einer inneren Ästhetik getragen, wobei sie es meisterhaft versteht, durch den Widerstand des Themas, der ihren Arbeitsprozess anfeuert und die geistige Auseinandersetzung damit, dem Betrachter die Welt zu erklären, Gefühle, Stimmungen und das Wesen der Menschen nahe zu bringen und ihn mit den eigenen Unzulänglichkeiten zu versöhnen.

Vernissage am Mittwoch, den 12. April 2017, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2
 



19. März bis 8. April 2017 im Kunstgebäude

"Leidenschaft"
Bernd Mückenhaupt ist Fotograf mit Leib und Seele. Seit 1974, als er sich von seinem ersten Lehrgeld eine Kamera kaufte, beschäftigt er sich damit, Landschaften, Menschen und Architektur zu fotografieren und sich bei verschiedenen Dozenten weiterzubilden, um seine eigene Linie zu finden. Wichtig ist ihm dabei, auch die Stimmungen, die er wahrnimmt, die Empfindungen, die ein gesehenes Bild für ihn interessant machen, in einem Foto einzufangen und an die Betrachter weiterzugeben. Anfangs arbeitet er im eigenem Labor, was er im Zuge der Digitalisierung seiner Fotografie 2011 ganz auflöst. Denn die digitale Fotografie bietet natürlich auch die Möglichkeiten der Bildbearbeitung am PC. So entstehen beachtliche Werke: Porträts, die nur aus linken oder rechten Gesichtshälften zusammengebaut sind und dadurch überraschende Ansichten offenbaren. In seinen Bildern ist jeweils die Stimmung vorherrschend, die ein Sujet bietet - egal, ob es ein morbides Stillleben ist und eigene Erinnerungen des Betrachters wachruft oder ob er auf seinen Reisen durch die Welt eine etwas andere Seite der gängigen Sehenswürdigkeiten ins rechte Licht rückt. Seine Fotografien spielen oft mit Schwarz-Weiß-Kontrasten oder mit nur wenigen farbigen Akzenten. Ebenso bei der Arbeit mit Modellen versucht er, Grenzen auszuloten, neue Wege zu gehen und zeigt, dass er durch seine langjährige Beschäftigung mit der Fotografie zielsicher seinen Stil gefestigt hat. Eine Leidenschaft eben.
Seit 1999 amtiert er als 2. Vorstandsvorsitzender des Künstlerbundes Stuttgart.

Vernissage am Mittwoch, den 29. März 2017, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2
 



6. Februar bis 17. März 2017 im Kunstgebäude

"Studenten stellen aus"
Benedikt Asshoff, Shabitha Balaratnam, Hendrik Fleck, Friedrich Hensen und Viktoria Petrenko sind 5 Studentinnen und Studenten, die an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Kunst studieren und für eine Ausstellung in den Räumen des Künstlerbundes bei der jährlichen Rundgangsausstellung in der Akademie ausgewählt wurden. Die gezeigten Arbeiten spiegeln einen eindrucksvollen Querschnitt des vielfältigen Schaffens der jungen KünstlerInnen. Sie probieren sich aus. Sie spielen mit allen Möglichkeiten. Sie negieren Grenzen und suchen nach neuen Kombinationen, greifen aber auch auf Altbewährtes zurück. Dabei werden verschiedeneTechniken, wie das Malen mit Astacin, Acryl- oder Ölfarbe, das Beherrschen der Radierung, Kratztechniken auf Folie oder auch die Verbindung von Malerei und Musik ausgelotet und neu interpretiert.

Vernissage am Mittwoch, den 8. Februar 2017, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2


9. Januar bis 4. Februar 2017 im Kunstgebäude

"Vielschichtig"
Isabell von Wedel hat sich mit einer speziellen Collage-Technik ein ganz eigenes "Kunstfeld" erarbeitet. Im übertragenen Sinne malt sie mit dem Skalpell auf und mit Wellpappe. Vorsichtig und konzentriert löst sie die Schichten der Wellpappe voneinander, kombiniert diese Fragmente mit anderen Collage-Elementen, verschiedensten, mitunter selbst hergestellten Papieren, Folien und Farbe zu ganz neuen, besonderen Bild-Objekten. Dabei ist das Thema ihrer Werke hauptsächlich der Mensch, oft Menschengruppen, die sie durch die Erarbeitung vielfältigster Serien in Bewegung versetzt. In der Ausstellung wird eine Auswahl von Bildern aus den vergangenen sechs Jahren ihres Schaffens gezeigt, die auch einen beeindruckenden Querschnitt ihrer Experimentierfreudigkeit präsentieren und die Herausforderungen und unerschöpflichen Möglichkeiten dieses Mediums dokumentieren.

John Fowler komponiert seine Bilder sehr aufwändig und mit langem Atem. Seinen Werken gehen gründliche Recherchen und Skizzen voraus, die manchmal Jahre in Anspruch nehmen und in denen er um die optimale Bildkomposition ringt. In strahlenden Farben erzählen seine Arbeiten mythologische Geschichten mit der Bildsprache von heute und dienen als Allegorie zur Gegenwart, weshalb er auch oft Symbole und Schriftzeichen verwendet. Seine Bilder entstehen, indem er mehrere Farbschichten übereinander legt. Dabei nutzt er sowohl Acryl- als auch Ölfarbe und erzielt so eine ganz eigene Leuchtkraft der Bilder. Durch Reihungen und Wiederholungen in leicht veränderter Form - ähnlich wie in der Musik - werden unterschiedliche Größenverhältnisse ausgeglichen und für den Betrachter eine angenehm durchkomponierte, verständliche Struktur geschaffen.

Vernissage am Mittwoch, den 11. Januar 2017, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2


28. November 2016 bis 7. Januar 2017 im Kunstgebäude

"Mensch & Tier"
Gvido Esmanis ist Stuttgarter mit lettischen Wurzeln. In seiner Kunst überwiegt die Liebe zum Tier, insbesondere Pferde haben es ihm angetan. So ist es nur konsequent, wenn seine Bilder in ehemaligen Pferdeboxen in einer umgebauten Scheune entstehen, wo er vor allem sehr experimentell und spielerisch mit Farben, Formen, Materialien und Techniken umgeht. Es entstehen Bilder, die voller Rätsel und Symbolismus sind - ganz im Sinne der Transavantgarde Arte cifra - die durch freie Formen, emotionales Pathos und ironische Zitathaftigkeit gekennzeichnet ist. Esmanis lädt den Betrachter ein, seine urbane Freude an den Farben und auch das haptische Empfinden zu teilen, dem Spiel mit Schwarz und Weiß zu folgen und ganz eigene Interpretationen seiner Werke zu finden. 
Oliver Sich fühlte sich der Kunst im Allgemeinen und der Malerei im Besonderen schon früh sehr verbunden, hat aber in seinem Leben viel ausprobiert und erst auf Umwegen wieder zu seiner alten Leidenschaft gefunden - dafür mit seinem ganzen Wesen. Seine Bilder sind voller Kraft und Empfindsamkeit und spiegeln Erlebtes und Erfahrungen seines abwechslungsreichen Daseins wider. Seine Werke fallen aus dem Raster, sie sind kritisch, stimmen nachdenklich und er macht sich stark für die Menschen, die benachteiligt sind, belogen und verletzt wurden und sich einsam fühlen. Dieses Statement und die Aussage seiner Werke verschafft ihm intuitives Verständnis, Anerkennung und Beachtung, so dass er schon in New York, London und Riga ausgestellt hat. 

Vernissage am Mittwoch, den 30. November 2016, 20 Uhr im Café Künstlerbund
(1. OG im Kunstgebäude) Schloßplatz 2


11. November 2016 bis 7. April 2017

"Tobende Tage"
33 Künstlerinnen und Künstler des Künstlerbundes Stuttgart präsentieren Ihre Werke
in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Stuttgart

Vernissage am Freitag, 11. November 2016, 19.30 Uhr in der Bildungsakademie -
Handwerkskammer Stuttgart, Holderäckerstraße 37, 70499 Stuttgart


17.Oktober bis 26.November 2016 im Kunstgebäude

"Architektur und Landschaft" - Aquarelle & Radie